08.04.2015 08:00

«Restmengen von Farben, Dünge- oder Reinigungsmitteln»


Wie entsorge ich diese richtig?

In vielen Haushalten sammeln sich mit der Zeit chemische Produkte an. So befinden sich beispielsweise oftmals Restmengen von alten Farben oder Lack, chemischen Dünge- oder Reinigungsmitteln in Kellern, Reduits, Putzschränken oder Garagen. Diese können nicht einfach via Kanalisation oder Kehrichtsack entsorgt werden. Denn sie gehören grundsätzlich in den Sondermüll.

Am einfachsten ist es, die Produktereste dort zurückzubringen, wo Sie das Produkt gekauft haben – denn alle Verkaufsstellen sind verpflichtet, die von ihnen verkauften gefährlichen chemischen Produkte zur Entsorgung anzunehmen. Grossverteiler, Drogerien und Apotheken nehmen bestimmte chemische Produktereste zur Entsorgung an – zusätzliche Informationen erhalten Sie am besten vor Ort.

Gewisse Abfälle wie Öle, Pestizide, Insektizide, Lösungsmittel (Verdünner), Farben und Lacke, Düngemittel können bei Sammelstellen oder Entsorgungshöfen abgegeben werden. Die Sammlung von Sonderabfällen ist je nach Region unterschiedlich geregelt – für mehr Informationen konsultieren Sie den Abfallratgeber Ihrer Gemeinde oder die kantonale Fachstelle für Abfall.

Richtiges Entsorgen ist wichtig und hilft, Unfälle mit chemischen Produkten zu vermeiden und die Umwelt zu schützen.

Übrigens: Per 1. Juni 2015 gelten in der Schweiz die neuen Gefahrensymbole – weitere nützliche Informationen und Flyer stehen Ihnen auf der Kampagnen-Website www.cheminfo.ch/informationsmaterial zur Verfügung.


Ihr Mr. Safety

 

Kolumne Mr. Safety hier downloaden!


Unsere Tipps für Sie:

  • Chemische Produkte wenn immer möglich bestimmungsgemäss aufbrauchen.
  • Gefährliche chemische Produktereste nicht via Kanalisation oder Kehrichtsack entsorgen, sondern in Originalverpackung zur Verkaufsstelle zurückbringen oder bei Sammelstellen oder Entsorgungshöfen abgeben.
  • Verzichten Sie auf das Umfüllen oder mischen von chemischen Produkten – immer in Originalgebinden aufbewahren. Andere Personen und insbesondere Kinder können getäuscht werden und versucht sein, daraus zu trinken. Zudem können gesundheitsschädliche Gase entstehen.

 

 

Fragen? Anregungen? Hinweise?

Weitere Informationen zum verantwortungsvollen Umgang mit chemischen Produkten im Alltag unter www.cheminfo.ch.